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Die Bundeswehr nimmt zunehmend größeren Einfluss auf das Bildungswesen, um die Sicherheits- (Kriegs-)politik der Bundesrepublik Deutschland darzustellen. Acht Bundesländer Kooperationsvereinbarungen mit der Bundeswehr unterzeichnet, die der Bundeswehr bzw. den Jugendoffizieren Vorrang in den Bildungseinrichtungen einräumen. Die Arbeit von Jugendoffizieren in Schulen soll dabei verbessert werden. Insbesondere in die Ausbildung der ReferendarInnen und die LehrerInnenfortbildung sollen Jugendoffiziere stärker eingebunden, so genannte Bildungsangebote der Bundeswehr in Medien der Kultusministerien veröffentlicht werden. In Baden-Württemberg wurde die ursprüngliche Vereinbarung vom 4. Dezember 2009 am 14. August 2014 neu mit dem Kultusministerium unterzeichnet.

Am 12. Februar – ist „RedHandDay“, der internationale Tag gegen Kindersoldaten. Der Tag richtet sich auch gegen die Rekrutierung Unter-18-Jähriger durch die Bundeswehr! Werdet aktiv und bestellt dazu unsere kostenlosen Kampagnenflyer (Titelbild siehe unten) oder Red Hand Day Postkarte. Auch Materialien der DFG-VK (Aufkleber und Petitions-Postkarte) bzw. eine Broschüre der GEW in Kooperation mit terre des hommes sind erhältlich. Entweder Nachricht an uns oder: https://2007.dfg-vk.de/shop/

„Die unter Nachwuchsmangel leidende Armee schickt „Karriereplaner“ auch an Schulen im Bodenseeraum, um SoldatInnen anzuwerben. Ziele dieser Begierde sind aktuell die Geschwister-Scholl-Schule (GSS) in Konstanz und die Droste-Hülshoff-Schule in Friedrichshafen. Die verantwortlichen Lehrer haben mit solcher Propaganda offenkundig keine Probleme.“ Dagegen richtet sich der Protest unserer Kampagne.“

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